Allgemeine Geschäftsbedingungen - AGB
Datum des Inkrafttretens / der Veröffentlichung: 2026.06.2.
Begriffsbestimmungen
Der Dienstleister
Name der die Dienstleistungen erbringenden Partei (im Folgenden: „Dienstleister"):
Vertreten durch:
| Lajos Gáspár Geschäftsführer | |
| GSM: | +36(20)364-34-13 |
| +49(160)325-84-05 | |
| E-Mail: | gaspar.lajos@glsys.eu |
| info@glsys.eu | |
| Postanschrift: | H-9022 Győr, Árpád út 65. fsz. 1. |
| Website: | https://glsys.eu |
Die Unternehmensinformationen und Kontaktdaten finden Sie unter https://glsys.eu/de/unternehmensinformationen.
Der Nutzer
Nutzer ist jede natürliche Person, juristische Person oder Wirtschaftsgesellschaft ohne eigene Rechtspersönlichkeit, die den Dienst bestellt, in Anspruch nimmt und abonniert oder für die der Dienstleister eine Dienstleistung erbringt.
Wiederverkäufer
Wiederverkäufer ist ein Nutzer, der die Dienstleistungen des Dienstleisters im eigenen Namen, für seine eigenen Kunden, zum Zweck des Weiterverkaufs oder zur Einbindung in seine eigene Dienstleistung in Anspruch nimmt.
Nutzer des Wiederverkäufers ist eine natürliche oder juristische Person beziehungsweise eine Organisation ohne eigene Rechtspersönlichkeit, die die Dienstleistung nicht unmittelbar vom Dienstleister, sondern vom Wiederverkäufer in Anspruch nimmt.
Partei, Parteien
Der Dienstleister und der Nutzer werden im Folgenden gemeinsam als Parteien bezeichnet. Wird die Dienstleistung von einem Wiederverkäufer in Anspruch genommen, gilt der Wiederverkäufer gegenüber dem Dienstleister als Nutzer und handelt gegenüber seinen eigenen Kunden als selbständige Vertragspartei.
Der Nutzer des Wiederverkäufers wird nicht unmittelbarer Vertragspartner des Dienstleisters, es sei denn, zwischen dem Dienstleister und dem Nutzer des Wiederverkäufers kommt ein gesonderter direkter Vertrag zustande.
Die AGB und ihre Verfügbarkeit
Dieses Dokument enthält die Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Dienstleisters (im Folgenden: AGB).
Der Dienstleister stellt die AGB auf seiner Website unter https://glsys.eu/de/agb zur Verfügung.
Geltungsbereich der AGB
Der Dienstleister ist berechtigt, diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen zu ändern. Der jeweils gültige Text ist auf der Website des Dienstleisters verfügbar. Eine Änderung der AGB tritt mit der Veröffentlichung auf der Website in Kraft, sofern die Änderung nichts Abweichendes bestimmt.
Dienstleistung
Gegenstand der Dienstleistungen, Vertragsinhalt
Der Dienstleister stellt dem Nutzer die im Dienstleistungsvertrag oder im Domainantrag festgelegten Dienstleistungen zu den Bedingungen der auf der Website veröffentlichten gültigen Preisliste und dieser AGB zur Verfügung.
Der Umfang der vom Dienstleister erbrachten Dienstleistungen umfasst Domainregistrierung, Nameserver-Betrieb, Webhosting, Website- und elektronische Maildienste sowie die technische Umsetzung und Sicherstellung ihres Betriebs.
Inanspruchnahme der Dienstleistungen
Die Inanspruchnahme der Dienstleistungen durch den Nutzer ist freiwillig.
Zahlung der Dienstleistungsgebühren
Der Dienstleister ermöglicht die Zahlung der Abonnementgebühren per Barzahlung oder Überweisung.
Die Zahlungsfrist der vom Dienstleister ausgestellten Rechnung beträgt 8 Kalendertage, sofern die Parteien nichts Abweichendes vereinbaren. Bei Zahlungsverzug kann der Dienstleister gemäß § 6:155 des ungarischen Bürgerlichen Gesetzbuchs Verzugszinsen in gesetzlicher Höhe berechnen.
Kommt der Nutzer seiner Zahlungspflicht auch innerhalb von 8 Tagen nach Ablauf der Zahlungsfrist nicht nach, ist der Dienstleister berechtigt, die Dienstleistung nach vorheriger schriftlicher Mahnung auszusetzen. Die Aussetzung befreit den Nutzer nicht von seiner bestehenden Zahlungspflicht. Erfolgt innerhalb weiterer 15 Tage nach Aussetzung der Dienstleistung kein Ausgleich der Forderung, ist der Dienstleister berechtigt, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen.
Regeln für Gebührenänderungen
Der Dienstleister kann die Gebühren der Dienstleistungen einseitig ändern. Als Gebührenänderung gilt jede Änderung, die den vom Nutzer zu zahlenden Betrag erhöht; hiervon ausgenommen ist eine gesetzlich vorgeschriebene Änderung des Mehrwertsteuersatzes, die der Dienstleister auch ohne vorherige Benachrichtigung anwenden kann.
Im Falle einer Gebührenänderung informiert der Dienstleister den Nutzer mindestens 30 Tage vor der geplanten Änderung per E-Mail an die angegebene Kontakt-E-Mail-Adresse und veröffentlicht die Änderung gleichzeitig auf seiner Website. Unterbleibt die Benachrichtigung, wird die Gebührenänderung gegenüber dem Nutzer nicht wirksam.
Akzeptiert der Nutzer die Gebührenänderung nicht, ist er berechtigt, den Vertrag innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Benachrichtigung kostenlos und mit sofortiger Wirkung gemäß dem Kapitel Kündigung zu kündigen.
Domain-Nameserver-Dienstleistung
Der Dienstleister verpflichtet sich, die Domainnamen des Nutzers im Internet erreichbar zu machen und in diesem Rahmen die vom Nutzer angeforderten DNS-Einträge zu verwalten. Für die DNS-Verwaltung stellt der Dienstleister keinen direkten Zugang bereit; jede Änderung ist über die Kontaktdaten des Dienstleisters zu melden.
Domainregistrierung und Verwaltung
Bei Domainregistrierung, Aufrechterhaltung, Änderung, Übertragung und Löschung gelten die jeweils gültigen Registrierungs-, Registry- und regulatorischen Bedingungen der jeweiligen Top-Level-Domain (TLD). Mit der Beantragung einer Domain akzeptiert der Nutzer, dass der Dienstleister die domainbezogene Verwaltung direkt oder über einen vertraglich gebundenen Registrar gemäß den Regeln der jeweiligen Domainendung durchführt.
Besondere Bedingungen einzelner Domainendungen
Für einzelne Domainendungen können zusätzliche Berechtigungs-, territoriale, administrative oder dokumentationsbezogene Bedingungen gelten. Die Erfüllung dieser Bedingungen liegt in der Verantwortung des Nutzers.
Domaingebühren und Aussetzung
Die fristgerechte Zahlung der Registrierungs- und Erhaltungsgebühren für Domains liegt in der Verantwortung des Nutzers. Der Dienstleister ist nicht verpflichtet, diese Gebühren anstelle des Nutzers vorzuschießen; tut er dies dennoch, ist der Nutzer verpflichtet, den entstandenen Betrag zu erstatten. Bei Ausbleiben der Zahlung oder Erstattung ist der Dienstleister berechtigt, die domainbezogene Verwaltung, Verlängerung und damit verbundene Dienstleistungen im Rahmen der anwendbaren Registry- und Registrar-Regeln auszusetzen; für Folgen aus Ablauf, Löschung oder Freigabe der Domain übernimmt der Dienstleister keine Haftung.
Webhosting-Dienstleistung
Der Dienstleister verpflichtet sich, für die Website, die elektronische Korrespondenz und sonstige Daten des Nutzers Speicherplatz bereitzustellen und dem Nutzer zur bestimmungsgemäßen Nutzung rund um die Uhr FTP-Dienste für den Zugriff auf den Speicherplatz bereitzustellen.
Im Rahmen der Dienstleistung legt der Dienstleister kein „Hard Limit" fest; überschreitet der Nutzer die in einem vom Dienstleister bereitgestellten Hosting-Paket genannte Datenmenge, ordnet der Dienstleister den Nutzer automatisch dem nächstgrößeren Paket zu.
Der Dienstleister berechnet die Speichernutzung anhand des am letzten Tag des Monats des Dienstleistungsstichtags gemessenen Wertes.
Unsere aktuelle Hosting- und Domain-Preisliste finden Sie unter https://glsys.eu/docs/GLSYS_Tarhely_es_Domain_arlista.pdf.
Haftung des Hosting-Dienstleisters und rechtswidrige Inhalte
Der Nutzer ist verantwortlich für die auf seinem Speicherplatz abgelegten, übermittelten oder zugänglich gemachten Inhalte, Dateien, Daten und Anwendungen. Der Dienstleister prüft die vom Nutzer bereitgestellten Inhalte nicht vorab und übernimmt keine Verantwortung für deren Rechtmäßigkeit, Richtigkeit und Aktualität.
Der Nutzer darf keine Inhalte ablegen oder zugänglich machen, die gegen Gesetze, Rechte Dritter, die guten Sitten oder Bestimmungen dieser AGB verstoßen. Dazu können insbesondere rechtsverletzende, schädliche, irreführende, unbefugte Datenverarbeitung verwirklichende oder die Funktionsfähigkeit von IT-Systemen gefährdende Inhalte zählen.
Erhält der Dienstleister Kenntnis von rechtswidrigen oder gegen die AGB verstoßenden Inhalten oder erhält er diesbezüglich eine Meldung, behördliche Anfrage oder gerichtliche Entscheidung, ist er berechtigt, die erforderlichen und verhältnismäßigen Maßnahmen zu ergreifen. Dazu können insbesondere die Beschränkung des Zugangs zu den betroffenen Inhalten, die teilweise oder vollständige Aussetzung der Dienstleistung sowie die Aufforderung an den Nutzer zur Beendigung des rechtsverletzenden Zustands gehören.
Der Dienstleister nimmt Meldungen zu rechtswidrigen, missbräuchlichen oder gegen die AGB verstoßenden Inhalten und Tätigkeiten unter der E-Mail-Adresse abuse@glsys.eu entgegen. Auf Grundlage der Meldung ist der Dienstleister berechtigt, die erforderlichen und verhältnismäßigen Maßnahmen zu ergreifen.
Vergütung der Webhosting-Dienstleistung
Der Dienstleister bestimmt und berechnet die Gebühr für die Webhosting-Dienstleistung am Ende des Abrechnungszeitraums anhand der vom Nutzer tatsächlich in Anspruch genommenen Speichergröße, gemessen am letzten Tag des Monats des Stichtags. Der Nutzer ist verpflichtet, die Gebühr gemäß der jeweils gültigen Preisliste auf Grundlage des während des Abrechnungszeitraums genutzten Speicherplatzes zu zahlen.
Der Dienstleister kann dem Nutzer monatlich eine Informations-E-Mail über die Speichernutzung an die vom Nutzer angegebene Kontakt-E-Mail-Adresse senden. Das Ausbleiben dieser Information berührt die Zahlungspflicht des Nutzers aufgrund der tatsächlichen Speichernutzung nicht.
Website-Dienstleistung
Der Dienstleister verpflichtet sich, die Website des Nutzers im Internet erreichbar zu machen und hierzu rund um die Uhr HTTP- beziehungsweise auf Wunsch HTTPS-Dienste zur bestimmungsgemäßen Nutzung bereitzustellen.
Elektronische Maildienstleistung (E-Mail)
Der Dienstleister verpflichtet sich, die E-Mail-Adressen des Nutzers im Internet erreichbar zu machen und diesem rund um die Uhr POP3-, IMAP- und SMTP-Dienste zur bestimmungsgemäßen Nutzung bereitzustellen.
Zur sicheren und spamfreien Nutzung der Dienstleistung setzt der Dienstleister SPF, DKIM, DMARC sowie weitere Spam- und Virenfiltertechnologien ein. Die Verwendung dieser Werkzeuge setzt voraus, dass der Nutzer E-Mails aus den beim Dienstleister verwalteten E-Mail-Domains ausschließlich über das System des Dienstleisters versendet.
Der Dienstleister bemüht sich um eine möglichst schnelle Weiterleitung und Zustellung von E-Mails; aufgrund technologischer Gegebenheiten kann er jedoch keine Verpflichtung oder Haftung für sofortige Nachrichtenübermittlung übernehmen.
Protokollierung, Datensicherung und Wiederherstellung
Der Dienstleister kann technische Protokolldaten zum sicheren und bestimmungsgemäßen Betrieb der Systeme, zur Fehleranalyse, zur Verhinderung von Missbrauch und zur Durchsetzung rechtlicher Ansprüche verarbeiten.
Der Dienstleister kann Sicherungskopien der auf seinen Servern abgelegten Daten und Einstellungen erstellen, um die Betriebssicherheit der Dienstleistung zu erhöhen. Die Datensicherung stellt keinen eigenständigen Archivierungs- oder Datenaufbewahrungsdienst dar und ersetzt nicht die eigene Datensicherungspflicht des Nutzers.
Der Nutzer ist verpflichtet, auch selbst für die Sicherung der für ihn wichtigen Daten zu sorgen. Mangels gesonderter Vereinbarung übernimmt der Dienstleister keine Haftung für das Vorhandensein, die Vollständigkeit, Aktualität oder erfolgreiche Wiederherstellbarkeit der Datensicherung.
Auf den Inhalt von Sicherungen greift der Dienstleister ausschließlich zur Fehleranalyse, Wiederherstellung, Sicherheitsprüfung, Missbrauchsabwehr oder Erfüllung gesetzlicher Pflichten zu.
Eine Datenwiederherstellung kann nach Maßgabe der Möglichkeiten des Dienstleisters auf gesonderte Anfrage erfolgen. Die Wiederherstellung kann kostenpflichtig sein, wenn dies in der aktuellen Preisliste oder in einer gesonderten Vereinbarung der Parteien vorgesehen ist.
Vertrag
Der Vertrag und Art seines Abschlusses, Geltung, Wirksamkeit
Der Vertrag:
- ist eine Vereinbarung zwischen dem Dienstleister zur Erbringung der Dienstleistung und dem Nutzer zur Inanspruchnahme der Dienstleistung, bestehend aus diesen AGB und dem/den Bestellformular(en).
- wird in ungarischer Sprache, elektronisch, unter Abwesenden, auf unbestimmte Zeit und durch „schlüssiges Verhalten" der Parteien geschlossen. Die Parteien sind nicht verpflichtet, einen gesonderten schriftlichen Vertrag abzuschließen.
- kann mit sofortiger Wirkung gekündigt werden, wenn die andere Partei den Vertrag verletzt.
- eine ordentliche Kündigung befreit nicht von Verpflichtungen, die bis zum Tag der Kündigung entstanden sind, insbesondere nicht von Zahlungspflichten.
Der Dienstleister stellt für die Bestellung seiner Dienstleistungen papierbasierte oder Online-Bestellmöglichkeiten bereit.
Bei papierbasiertem Vertragsabschluss akzeptiert der Nutzer mit der Unterzeichnung des Vertrags, bei Online-Vertragsabschluss mit der Bestellung und Nutzung der Dienstleistung die Bestimmungen dieser AGB.
Der Dienstleister registriert die Bestellungen und macht sie nachträglich für den in der Datenschutzerklärung festgelegten Zeitraum zugänglich.
Zustandekommen des Vertrags
Der Vertrag über die Dienstleistung kommt durch Abgabe der Bestellung, Annahme der AGB sowie durch Übersendung einer Bestätigung oder Zahlungsaufforderung durch den Dienstleister zustande. Die Aktivierung der Dienstleistung kann von der Zahlung der fälligen Gebühr abhängig gemacht werden.
Der Ausgleich der Rechnung oder Zahlungsaufforderung gilt als Annahme der bestellten Dienstleistung und dieser AGB, sofern der Nutzer die Dienstleistung anschließend in Anspruch nimmt.
Datenverarbeitung nach Beendigung des Vertrags
Nach Beendigung des Vertrags, durch Kündigung, Rücktritt oder aus anderem Grund, bewahrt der Dienstleister die auf dem Speicherplatz des Nutzers gespeicherten Daten, E-Mail-Konten und sonstigen Inhalte 30 Kalendertage lang auf und löscht sie danach endgültig. Es liegt in der Verantwortung des Nutzers, seine Daten vor Beendigung des Vertrags beziehungsweise innerhalb der 30-tägigen Aufbewahrungsfrist auf eigenen Geräten zu sichern.
Während der 30-tägigen Aufbewahrungsfrist ermöglicht der Dienstleister auf gesonderte Anfrage den Export der Daten, wofür er keine Gebühr berechnet, es sei denn, der Export erfordert außergewöhnliche Ressourcen und dies ist in der aktuellen Preisliste vorgesehen.
Für die Verwaltung von Domainnamen gelten die einschlägigen Registry- und Registrar-Regeln; die Kündigung einer Domain führt nicht zwangsläufig zur sofortigen Löschung der Domain.
Datenerfassung, Datensicherheit
Unsere aktuelle Datenschutzerklärung finden Sie unter https://glsys.eu/de/datenschutzerklarung.
Subunternehmer und Auftragsverarbeiter
Der Dienstleister ist berechtigt, zur Erfüllung seiner vertraglichen Verpflichtungen Subunternehmer und Mitwirkende einzusetzen. Soweit diese Subunternehmer Zugang zu personenbezogenen Daten des Nutzers erhalten, gelten sie gemäß Art. 28 der Verordnung (EU) 2016/679, der Datenschutz-Grundverordnung, als Auftragsverarbeiter; mit ihnen schließt der Dienstleister einen Auftragsverarbeitungsvertrag.
Die Liste der aktuell eingesetzten Auftragsverarbeiter ist in der Datenschutzerklärung enthalten.
Rechte und Pflichten
Rechte und Pflichten des Dienstleisters
Der Dienstleister ist berechtigt:
- die in der gültigen Preisliste angegebenen Gebühren gegenüber dem Nutzer in Rechnung zu stellen. Die erste Rechnung stellt der Dienstleister bei Erfüllung der Bestellung aus; der Nutzer ist verpflichtet, diese beim Abschluss des Vertrags zu begleichen.
- den Inhalt und die Gebühren seiner Dienstleistungen einseitig zu ändern.
- die Dienstleistung auszusetzen oder den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen, wenn der Nutzer die folgenden Vorschriften verletzt:
- Es ist verboten, auf dem Speicherplatz gesetzeswidrige, urheberrechtsverletzende oder gegen den guten Geschmack verstoßende Materialien abzulegen.
- Es ist verboten, auf dem Speicherplatz Programmcode abzulegen und auszuführen, der Schäden verursachen kann, für den Betrieb auf einem Shared-System ungeeignet ist, den Server erheblich verlangsamt oder dessen ordnungsgemäßen Betrieb behindert.
- Es ist verboten, den Serverzugang zur Begehung, Unterstützung oder Anstiftung von Verstößen gegen Urheberrechte oder geistige Eigentumsrechte zu verwenden. Dieses Verbot gilt auch für jede Art der Veröffentlichung privater E-Mail-Nachrichten gegenüber Dritten ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung des Verfassers.
- Es ist verboten, E-Mail-Adressen von Nutzern auf dem Server ohne vorherige schriftliche Zustimmung an Dritte zu verkaufen oder zu geschäftlichen Zwecken zu verbreiten.
- Es ist verboten, unerwünschte Werbe-E-Mails zu versenden, andere Nutzer zu belästigen oder E-Mails an Adresslisten zu senden, die gesammelte oder gekaufte E-Mail-Adressen enthalten und für die sich die Empfänger nicht freiwillig angemeldet haben.
- vorab angekündigte Wartungsarbeiten durchzuführen. Die geplante Dauer der Wartung darf an Werktagen höchstens 2 Stunden, an Wochenenden oder Feiertagen höchstens 4 Stunden betragen. Bei außerordentlichen Eingriffen aus Sicherheits- oder Betriebssicherheitsgründen ist der Dienstleister berechtigt, Wartungsarbeiten mit kürzerer vorheriger Ankündigung oder in begründeten Fällen auch ohne vorherige Ankündigung durchzuführen.
- als Zusatzdienstleistung Sicherungskopien der auf seinen Servern abgelegten Daten und Einstellungen zu erstellen. Die Datensicherung ersetzt nicht die eigene Datensicherungspflicht des Nutzers; der Nutzer ist verpflichtet, auch selbst für die Sicherung der für ihn wichtigen Daten zu sorgen.
- vorübergehende technische Maßnahmen anzuwenden, wenn die Dienstleistung des Nutzers außergewöhnliche Last verursacht, die Dienste anderer Nutzer gefährdet oder die Sicherheit oder Stabilität des Systems betrifft. Die Maßnahme muss auf das erforderliche und verhältnismäßige Maß beschränkt sein.
Der Dienstleister ist verpflichtet:
- die in diesen AGB genannten Dienstleistungen mit einer jährlichen Mindestverfügbarkeit von 99,5 % bereitzustellen. Dies entspricht auf Jahresbasis höchstens ungefähr 43 Stunden und 48 Minuten ungeplanter Dienstunterbrechung. In die Berechnung der Verfügbarkeit fallen nicht vorab angekündigte Wartungen, die werktags 2 Stunden und am Wochenende 4 Stunden dauern können, Fehler aus dem Verantwortungsbereich des Nutzers, Ereignisse höherer Gewalt sowie Ausfälle aufgrund von Fehlern des Internetnetzwerks oder eines Drittanbieterdienstes.
- mit zuständigen Behörden und Gerichten zur Aufklärung von Rechtsverletzungen zusammenzuarbeiten und in diesem Rahmen insbesondere etwaigen Auskunftsersuchen solcher Behörden oder Gerichte nachzukommen. In einem solchen Fall kann der Nutzer keine Schadensersatzansprüche geltend machen.
- mit der von ihm erwartbaren Sorgfalt alles zu tun, um die vom Nutzer auf den Servern des Dienstleisters abgelegten Daten zu schützen; er übernimmt jedoch keine Haftung für die Daten oder für Folgeschäden aus Datenverlust.
- bei einem Fehler in der Dienstleistung baldmöglichst und in der von ihm erwartbaren Weise für die Behebung des Fehlers zu sorgen. Der Nutzer meldet den festgestellten Fehler über die auf der Website des Dienstleisters angegebenen Kontaktdaten; der Dienstleister prüft jede Meldung und informiert den Nutzer per E-Mail über das Ergebnis. Die Behandlung von Fehlererscheinungen, die nicht mit der Dienstleistung zusammenhängen, fällt nicht in den Verantwortungsbereich des Dienstleisters.
- den Nutzer über Änderungen, die den Inhalt und/oder die Gebühr seiner Dienstleistungen betreffen, mindestens 30 Tage vor der geplanten Änderung per E-Mail sowie durch Veröffentlichung auf seiner Website zu informieren.
Rechte und Pflichten des Nutzers
Der Nutzer ist berechtigt:
- die von ihm bestellten Dienstleistungen rund um die Uhr, an 365 Tagen im Jahr, in Anspruch zu nehmen.
- die Dienstleistung innerhalb angemessener Grenzen ohne Beschränkung der Speicherplatzgröße in Anspruch zu nehmen.
- regelmäßig monatlich eine elektronische Benachrichtigung per E-Mail über die Größe des genutzten Speicherplatzes zu erhalten. Dies ist beim Dienstleister zu beantragen.
Der Nutzer ist verpflichtet:
- die für die Erfüllung der Dienstleistung erforderlichen Daten, Zugänge und technischen Informationen korrekt und aktuell bereitzustellen. Für Verzögerungen, Fehler oder Mehrkosten aufgrund fehlerhafter, unvollständiger oder verspäteter Datenbereitstellung haftet der Dienstleister nicht.
- den Dienstleister unverzüglich, spätestens jedoch innerhalb von 8 Tagen, zu informieren, wenn sich seine Kontaktdaten, insbesondere E-Mail-Adresse, Rechnungsadresse oder vertretungsberechtigte Person, ändern. Für Schäden aus unterlassener Benachrichtigung, einschließlich erfolgloser Zustellung von Ablaufbenachrichtigungen oder Rechnungen, übernimmt der Dienstleister keine Haftung.
- die von ihm verwendeten Zugangsdaten, darunter Benutzername, Passwort, FTP-Zugang und Daten des E-Mail-Kontos, vertraulich zu behandeln und sicherzustellen, dass diese nicht unbefugten Personen bekannt werden.
Für Schäden aus unbefugter Verwendung, Weitergabe oder Verlust der Zugangsdaten übernimmt der Dienstleister keine Haftung. Stellt der Nutzer eine unbefugte Verwendung seiner Zugangsdaten fest oder vermutet er eine solche, ist er verpflichtet, dies dem Dienstleister unverzüglich zu melden und sein Passwort sofort zu ändern. - die Verantwortung für die Rechtmäßigkeit, Sicherheit und Aktualität der von ihm installierten oder verwendeten Anwendungen, Erweiterungen, Templates, Skripte und sonstigen Software zu übernehmen, sofern deren Wartung nicht vom Dienstleister aufgrund eines gesonderten Vertrags übernommen wurde. Der Dienstleister ist nicht verpflichtet, Lizenzberechtigung, Sicherheitszustand oder Schwachstellen der vom Kunden installierten Software fortlaufend zu prüfen.
Der Nutzer nimmt zur Kenntnis, dass:
- der Dienstleister ihm keinen physischen Zugang zu den der Dienstleistung zugrunde liegenden IT-Geräten gewährt; die Daten sind für ihn ausschließlich elektronisch zugänglich.
- der Dienstleister berechtigt ist, den Nutzer in ein größeres, gegebenenfalls individuelles Dienstleistungs- oder Hosting-Paket einzuordnen, wenn die Aufrechterhaltung der Dienstleistung dies erfordert.
- bei Inanspruchnahme elektronischer Maildienste beim Dienstleister der Nutzer von den betreffenden E-Mail-Adressen ausschließlich über das System des Dienstleisters korrespondieren kann. Über andere Dienstleister versendete E-Mails können auf der Empfängerseite als Spam markiert werden.
- der Dienstleister die vollständige Sicherheit der im Rahmen kostenloser, regelmäßig erstellter, aber optionaler Sicherungen gespeicherten Daten nicht gewährleisten kann. Angesichts der Kostenlosigkeit dieser Zusatzdienstleistung übernimmt der Dienstleister keine Haftung für Schäden aus etwaigem Datenverlust und weist den Nutzer auf die Wichtigkeit regelmäßiger eigener Sicherungen der auf dem Server gespeicherten Dateien hin. Der Dienstleister erstellt keine Sicherungskopien von Ordnern mit temporären Dateien, beispielsweise Cache-Ordnern.
- der Dienstleister Nutzerbestellungen erfüllt, wenn alle zur Erfüllung erforderlichen Bedingungen erfüllt sind.
Im Allgemeinen ist Voraussetzung für den Start der Dienstleistung die Übergabe der erforderlichen Dokumente, die Zahlung des Entgelts für die Dienstleistung, bei Online-Bestellung das Anklicken des Aktivierungslinks, bei Domainregistrierung der Nachweis der Einhaltung der Regeln sowie die Erfüllung etwaiger Nachforderungspflichten. Über konkrete und/oder individuelle Bedingungen informiert der Dienstleister den Nutzer per E-Mail. - der Dienstleister berechtigt ist, zur Erfüllung beliebiger vertraglicher Verpflichtungen Subunternehmer oder andere Mitwirkende einzusetzen. Für die Tätigkeit seiner Subunternehmer haftet der Dienstleister jedoch so, als hätte er sie selbst ausgeführt.
- im Hinblick auf die im Rahmen der Dienstleistung im Internet zugänglich gemachten oder übertragenen Dateien und die erbrachten Dienste der Informationsgesellschaft gemäß dem ungarischen Gesetz CVIII von 2001 über den elektronischen Geschäftsverkehr und Dienste der Informationsgesellschaft (im Folgenden: Eker. tv.) sowie gemäß der Verordnung (EU) 2022/2065 über einen Binnenmarkt für digitale Dienste (im Folgenden: DSA) der Nutzer als für den Inhalt verantwortlicher Diensteanbieter gilt.
- nach den Regeln des Eker. tv. und des DSA der Dienstleister hinsichtlich der Dienstleistung als Vermittlungsdiensteanbieter gilt und daher nach den anwendbaren Rechtsvorschriften nicht für rechtsverletzende Inhalte haftet, die der Nutzer im Rahmen der Dienstleistung auf den Speicherplätzen des Dienstleisters abgelegt hat.
- der Dienstleister nicht dafür verantwortlich gemacht werden kann, wenn er wegen fehlender Erfüllung der Voraussetzungen eine seiner Dienstleistungen, insbesondere die Domain-Dienstleistung, nicht oder für einen anderen Nutzer erbringt oder wenn ein Dritter den Domainnamen bei einem anderen Registrar erwirbt.
Verbotene Nutzung
Der Nutzer darf die Dienstleistung nicht für Zwecke verwenden, die gegen Rechtsvorschriften verstoßen, Rechte Dritter verletzen, schädlich, irreführend oder spamartig sind oder die Sicherheit, Verfügbarkeit oder den bestimmungsgemäßen Betrieb der Systeme des Dienstleisters gefährden.
Insbesondere verboten sind das Ausführen schädlichen oder verwundbaren Programmcodes, unbefugte Zugriffsversuche, übermäßige Ressourcennutzung, das Versenden unerwünschter elektronischer Nachrichten, das Versenden von E-Mails mit gefälschten Kopfzeilen, das Ablegen von Phishing- oder irreführenden Inhalten sowie das Speichern oder Verbreiten von Inhalten, die Urheberrechte oder andere geistige Eigentumsrechte verletzen.
Der Dienstleister ist berechtigt, die Dienstleistung einzuschränken, auszusetzen oder mit sofortiger Wirkung zu beenden, wenn der Nutzer die Bestimmungen dieses Abschnitts verletzt oder wenn die Dienstleistung den Betrieb anderer Kunden gefährdet.
Kündigung
Ordentliche Kündigung
Der Nutzer kann den Vertrag jederzeit ohne Begründung schriftlich per E-Mail kündigen. Die Kündigung tritt am Tag des Eingangs beim Dienstleister in Kraft, sofern der Nutzer keinen späteren Zeitpunkt angibt.
Das Kündigungsrecht des Nutzers im Falle einer Gebührenänderung ist im Kapitel Regeln für Gebührenänderungen geregelt.
Einseitige Änderung durch den Dienstleister und Kündigungsrecht
Ändert der Dienstleister Inhalt oder Gebühr der Dienstleistung einseitig und akzeptiert der Nutzer die Änderung nicht, ist der Nutzer berechtigt, den Vertrag bis zum Inkrafttreten der Änderung, spätestens jedoch innerhalb von 30 Tagen nach Zugang der Änderungsbenachrichtigung, kostenlos und mit sofortiger Wirkung zu kündigen. Ohne Kündigungsrecht ist die einseitige Änderung gegenüber dem Nutzer nicht wirksam.
Kündigung mit sofortiger Wirkung
Jede Partei ist berechtigt, den Vertrag mit sofortiger Wirkung zu kündigen, wenn die andere Partei eine wesentliche vertragliche Verpflichtung verletzt und diese Verletzung nicht innerhalb von 8 Tagen nach Aufforderung behebt. Auch bei Kündigung mit sofortiger Wirkung ist der Dienstleister berechtigt, die bis zum Tag der Kündigung erbrachten Dienstleistungen in Rechnung zu stellen.
Verbraucher-Widerrufsrecht
Sofern der Nutzer als Verbraucher gilt, also als natürliche Person, die einen Vertrag zu Zwecken abschließt, die außerhalb ihrer beruflichen oder wirtschaftlichen Tätigkeit liegen, steht ihm nach der ungarischen Regierungsverordnung 45/2014. (II.26.) über Fernabsatzverträge grundsätzlich ein 14-tägiges Widerrufsrecht zu, das ab dem Tag des Vertragsabschlusses ausgeübt werden kann.
Der Verbraucher muss seine Widerrufsabsicht schriftlich per E-Mail über die Kontaktdaten des Dienstleisters mitteilen. Das Widerrufsrecht gilt als fristgerecht ausgeübt, wenn der Verbraucher seine Widerrufserklärung vor Ablauf der Frist absendet. Im Falle des Widerrufs erstattet der Dienstleister die bereits gezahlte Gebühr innerhalb von 14 Tagen.
Der Verbraucher nimmt zur Kenntnis, dass er sein Widerrufsrecht nach vollständiger Erbringung der Dienstleistung nicht mehr ausüben kann, wenn er ausdrücklich verlangt, dass mit der Erfüllung der Dienstleistung vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist begonnen wird, und gleichzeitig erklärt, zur Kenntnis zu nehmen, dass er sein Widerrufsrecht nach vollständiger Erbringung der Dienstleistung verliert.
Bei Domainregistrierung, Änderung, Übertragung oder sonstiger Verwaltung unter Mitwirkung einer externen Registry oder eines Registrars kann die Möglichkeit des Widerrufs nach Beginn der Erfüllung eingeschränkt sein, insbesondere wenn das Geschäft nach den für die jeweilige Domain geltenden Registry- oder Registrar-Regeln nicht rückgängig gemacht werden kann oder eine Zahlungspflicht auslöst.
Im Falle eines Widerrufs erstattet der Dienstleister die vom Verbraucher gezahlte Gebühr innerhalb der gesetzlich bestimmten Frist, mit Ausnahme der Gebühren und Kosten, die mit einer auf ausdrücklichen Wunsch des Verbrauchers bereits begonnenen oder erfüllten Dienstleistung beziehungsweise mit externen Registry- oder Registrar-Gebühren verbunden sind.
Wiederverkäufer
Der Wiederverkäufer übernimmt die Verantwortung für seine eigenen Nutzer, deren Tätigkeiten, Daten, Inhalte und die Erfüllung ihrer Verpflichtungen im Zusammenhang mit der Inanspruchnahme der Dienstleistung.
Der Dienstleister bietet den Nutzern des Wiederverkäufers keinen direkten Kundendienst. Nutzer des Wiederverkäufers müssen sich mit Fragen, Fehlermeldungen und Ansprüchen im Zusammenhang mit der Dienstleistung vorrangig an den Wiederverkäufer wenden.
Höhere Gewalt
Keine Partei haftet für die Erfüllung der vertraglichen Verpflichtungen in Fällen, in denen ein unabwendbarer äußerer Grund außerhalb des Einflussbereichs der Parteien eintritt. Als solche Umstände gelten insbesondere, jedoch nicht ausschließlich, der Zusammenbruch des Backbone-Netzes eines Internetdienstanbieters, Naturkatastrophen, Feuer, Überschwemmung, behördliche Anordnung, Notstand, Aufruhr, Bürgerkrieg, Krieg, Streik oder ähnliche Arbeitsniederlegung, Serverangriff, Hackerangriffe, unbefugte Zugriffe usw.
Übersteigt die Dauer der Unterbrechung aufgrund eines Ereignisses höherer Gewalt zwei Monate, ist jede Partei berechtigt, den Vertrag ohne Kündigungsfrist mit Wirkung für die Zukunft zu kündigen.
Ereignisse höherer Gewalt befreien nicht von der Zahlung bereits erbrachter Dienstleistungen.
Fehlermeldung und Kundensupport
Der Nutzer kann Fehler und technische Probleme im Zusammenhang mit der Dienstleistung über die auf der Website des Dienstleisters angegebenen Kontaktdaten melden. Der Dienstleister bearbeitet die Meldungen nach seinen Möglichkeiten sowie nach Art und Schwere des Fehlers. Der Dienstleister übernimmt keine garantierte Antwortzeit oder Fehlerbehebungsfrist, sofern die Parteien dies nicht gesondert schriftlich vereinbart haben.
Zustellung von Mitteilungen
Mitteilungen zwischen den Parteien erfolgen vorrangig per E-Mail. Eine E-Mail-Mitteilung gilt 24 Stunden nach dem Versand als zugestellt, es sei denn, der Absender erhält eine Unzustellbarkeitsmeldung, worüber er die andere Partei unverzüglich zu informieren hat.
Der Nutzer ist dafür verantwortlich, dass die beim Dienstleister hinterlegte E-Mail-Adresse aktiv und empfangsfähig ist. Der Dienstleister ist nicht verpflichtet, eine alternative Mitteilungsart zu verwenden, wenn die E-Mail-Zustellung aus Gründen scheitert, die im Verantwortungsbereich des Nutzers liegen.
Beschwerdebehandlung und Streitbeilegung
Der Nutzer kann seine Beschwerde im Zusammenhang mit der Dienstleistung über die auf der Website des Dienstleisters angegebenen Kontaktdaten einreichen. Der Dienstleister prüft die eingegangene Beschwerde und beantwortet sie nach Möglichkeit elektronisch.
Bei schriftlicher Beschwerde antwortet der Dienstleister innerhalb von 30 Tagen schriftlich, im Einklang mit § 17/A des ungarischen Gesetzes CLV von 1997 über den Verbraucherschutz.
Die Parteien bemühen sich, etwaige Streitfragen vorrangig friedlich durch Abstimmung beizulegen.
Sofern der Nutzer als Verbraucher gilt, ist er im Falle der Ablehnung seiner Beschwerde berechtigt, sich an die Verbraucherschutzbehörde oder an die nach seinem Wohnsitz beziehungsweise Aufenthaltsort zuständige Schlichtungsstelle zu wenden. Im Falle der Ablehnung der Beschwerde informiert der Dienstleister den Verbraucher gemäß den anwendbaren Rechtsvorschriften über die verfügbaren Rechtsbehelfe.
Die E-Mail-Adresse des Dienstleisters für die Beschwerdebehandlung lautet: info@glsys.eu.
Geistiges Eigentum
Die vom Dienstleister betriebene Serverinfrastruktur, das Control Panel, die Konfigurationssysteme, Software und deren Dokumentation sind ausschließliches geistiges Eigentum des Dienstleisters. Der Nutzer ist nicht berechtigt, direkten Zugang zu diesen zu verlangen, sie zu kopieren, zu verändern oder an Dritte weiterzugeben.
Durch die Inanspruchnahme der Dienstleistung erwirbt der Nutzer keinerlei geistige Eigentumsrechte an den Systemen, der Software oder der Infrastruktur des Dienstleisters. Der Nutzer behält die geistigen Eigentumsrechte an den auf seinem eigenen Speicherplatz abgelegten Inhalten.
Schlussbestimmungen
In den oben nicht geregelten Fragen akzeptieren die Parteien die Geltung der einschlägigen Bestimmungen des geltenden ungarischen Bürgerlichen Gesetzbuchs und anderer einschlägiger Rechtsvorschriften und erkennen im Streitfall die Zuständigkeit des sachlich und örtlich zuständigen ungarischen Gerichts an, sofern sie ihren Streit nicht vorrangig friedlich beilegen können.
Wird eine Bestimmung dieser AGB ungültig, nichtig oder undurchsetzbar, berührt dies die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen nicht. An die Stelle der ungültigen Bestimmung tritt im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften eine gültige Bestimmung, die dem Zweck der ursprünglichen Bestimmung am nächsten kommt.
Falls diese AGB in mehreren Sprachen verfügbar sind und zwischen den einzelnen Übersetzungen ein Auslegungsstreit oder eine Abweichung festgestellt wird, ist der ungarische Text maßgeblich.
Ergänzende Bedingungen für Nutzer mit Wohnsitz in Deutschland
Die nachfolgenden Bestimmungen gelten ergänzend für alle Nutzer, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthaltsort in der Bundesrepublik Deutschland haben. Ziel dieser Ergänzungen ist es, deutschen Nutzern - sowohl Verbrauchern als auch Unternehmern - dieselbe rechtliche Ausgangslage zu sichern, die der Dienstleister seinen ungarischen Kunden auf Grundlage des ungarischen Rechts bietet. Im Konfliktfall haben die nachfolgenden Regelungen Vorrang vor den allgemeinen Bestimmungen dieser AGB, soweit das anwendbare Recht dies zulässt.
Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Auf Vertragsverhältnisse mit Nutzern, die ihren Wohnsitz in Deutschland haben, findet ergänzend das Recht der Bundesrepublik Deutschland Anwendung, soweit dies durch zwingende Verbraucherschutzvorschriften der Verordnung (EG) Nr. 593/2008 (Rom I) geboten ist. Für Verbraucher im Sinne des § 13 BGB gilt dies insbesondere hinsichtlich solcher Vorschriften, von denen durch Vereinbarung nicht abgewichen werden darf.
Für Streitigkeiten mit Verbrauchern mit Wohnsitz in Deutschland ist, unbeschadet der allgemeinen Zuständigkeitsregelung dieser AGB, auch das Gericht am Wohnsitz des Verbrauchers örtlich zuständig (Art. 18 Abs. 1 EuGVO). Der Dienstleister macht von dieser Wahlmöglichkeit keinen einschränkenden Gebrauch; Verbraucher können Ansprüche wahlweise vor dem zuständigen ungarischen Gericht oder vor dem für ihren Wohnsitz zuständigen deutschen Gericht geltend machen.
Haftung gegenüber deutschen Nutzern
Abweichend von den allgemeinen Haftungsausschlüssen dieser AGB haftet der Dienstleister gegenüber Nutzern mit Wohnsitz in Deutschland nach Maßgabe der zwingenden Vorschriften des deutschen Rechts, insbesondere:
- unbeschränkt für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit, die auf einer fahrlässigen oder vorsätzlichen Pflichtverletzung des Dienstleisters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen (§ 309 Nr. 7 lit. a BGB);
- unbeschränkt für sonstige Schäden, die auf einer vorsätzlichen oder grob fahrlässigen Pflichtverletzung des Dienstleisters oder seiner Erfüllungsgehilfen beruhen (§ 309 Nr. 7 lit. b BGB);
- im Übrigen nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere bei der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten); in diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt.
Soweit die Haftung des Dienstleisters nach den vorstehenden Regelungen ausgeschlossen oder begrenzt ist, gilt dies auch für die persönliche Haftung seiner gesetzlichen Vertreter, leitenden Angestellten und sonstigen Erfüllungsgehilfen.
Widerrufsrecht für Verbraucher mit Wohnsitz in Deutschland
Verbrauchern mit Wohnsitz in Deutschland steht bei Fernabsatzverträgen über Dienstleistungen ein Widerrufsrecht nach §§ 312g, 355 BGB zu. Ergänzend zu den allgemeinen Widerrufsregelungen dieser AGB gilt Folgendes:
Widerrufsbelehrung
Sie haben das Recht, binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.
Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns
H-9022 Győr, Árpád út 65. fsz. 1.
E-Mail: info@glsys.eu
mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein per E-Mail übersandtes Schreiben) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das nachstehende Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.
Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.
Folgen des Widerrufs
Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen 14 Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.
Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht (§ 357a Abs. 2 BGB).
Erlöschen des Widerrufsrechts
Das Widerrufsrecht erlischt bei einem Vertrag zur Erbringung von Dienstleistungen, wenn der Dienstleister die Dienstleistung vollständig erbracht hat und mit der Ausführung der Dienstleistung erst begonnen hat, nachdem der Verbraucher dazu seine ausdrückliche Zustimmung gegeben und gleichzeitig seine Kenntnis davon bestätigt hat, dass er sein Widerrufsrecht bei vollständiger Vertragserfüllung durch den Unternehmer verliert (§ 356 Abs. 4 BGB).
Bei Domainregistrierungen kann das Widerrufsrecht nach Beginn der Ausführung ausgeschlossen sein, sofern die Registry-Regeln der jeweiligen Domainendung eine Rückabwicklung nicht gestatten.
Muster-Widerrufsformular
(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)
An:
GLSYS Informatikai Kereskedelmi és Szolgáltató Kft.
H-9022 Győr, Árpád út 65. fsz. 1.
E-Mail: info@glsys.eu
Hiermit widerrufe(n) ich/wir (*) den von mir/uns (*) abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*)
Bestellt am (*) / erhalten am (*): ___________________________
Name des/der Verbraucher(s): ___________________________
Anschrift des/der Verbraucher(s): ___________________________
Datum: ___________________________
(*) Unzutreffendes streichen.
Widerrufsbutton (ab 19. Juni 2026)
Für Fernabsatzverträge, die über die Online-Benutzeroberfläche des Dienstleisters geschlossen werden, stellt der Dienstleister ab dem 19. Juni 2026 eine elektronische Widerrufsfunktion bereit, die den Anforderungen des § 356a BGB entspricht. Die Widerrufsfunktion ist während des Laufs der Widerrufsfrist auf der Online-Benutzeroberfläche ständig verfügbar und deutlich gekennzeichnet. Der Eingang einer über die Widerrufsfunktion abgegebenen Widerrufserklärung wird dem Verbraucher unverzüglich elektronisch bestätigt.
Einbeziehung der AGB gegenüber deutschen Verbrauchern
Diese AGB werden gegenüber Verbrauchern mit Wohnsitz in Deutschland nur Vertragsbestandteil, wenn der Verbraucher vor Vertragsschluss in zumutbarer Weise von ihrem Inhalt Kenntnis nehmen konnte und mit ihrer Geltung einverstanden ist (§ 305 Abs. 2 BGB). Der Dienstleister stellt sicher, dass der vollständige Text der AGB jederzeit unter https://glsys.eu/de/agb abrufbar ist und vor Vertragsschluss ausdrücklich auf die AGB hingewiesen wird.
Überraschende oder ungewöhnliche Klauseln im Sinne des § 305c BGB werden nicht Vertragsbestandteil. Im Zweifel gehen Unklarheiten in der Auslegung dieser AGB zu Lasten des Dienstleisters (§ 305c Abs. 2 BGB, Unklarheitenregel).
Außergerichtliche Streitbeilegung für Verbraucher mit Wohnsitz in Deutschland
Der Dienstleister ist weder verpflichtet noch bereit, an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen. Verbraucher mit Wohnsitz in Deutschland können sich jedoch an die zuständige allgemeine Verbraucherschlichtungsstelle wenden. Eine aktuelle Liste der anerkannten Verbraucherschlichtungsstellen in Deutschland ist beim Bundesamt für Justiz unter https://www.bundesjustizamt.de abrufbar.
Ungeachtet des Vorstehenden bemühen sich die Parteien stets um eine einvernehmliche Lösung von Streitigkeiten. Verbraucher können sich mit Beschwerden jederzeit direkt an den Dienstleister unter info@glsys.eu wenden.
Wenn Sie weitere Fragen haben, kontaktieren Sie uns bitte über unser Kontaktformular oder über unsere weiteren Kontaktdaten.